wie frieda trocken wird

Unsere Frieda ist nun fast 2 1/2 Jahre alt und in letzter Zeit treten irgendwie immer mehr Leute an mich heran und fragen, wann und wie wir es denn jetzt mal langsam mit dem Trockenwerden unseres Mini-Menschen-Mädchens angehen wollen. Nun bald rücke ja der Sommer näher und der biete sich ja quasi für das Toilettentraining förmlich an, da unsere kleine Frieda dann ja wahrscheinlich auch leicht bekleidet oder gar nackig herumlaufen werde und die Zeit zum Ausziehen wegfallen würde. Sicherlich eignet sich der herannahende Sommer tatsächlich ganz gut, ich kann euch allerdings sofort sagen: Frieda hat auch beim Trockenwerden alle Zeit der Welt und wird in ihrem eigenen Tempo und ganz von sich allein entscheiden, wann es so weit ist und sie von sich aus keine Windel mehr tragen möchte. Wir werden gelassen Abwarten. Ich lasse mich da auch nicht durch Nachfragen anderer Leute verunsichern, zeige mich vollkommen beratungsresistent und vertraue unserem Mini-Menschen-Mädchen da komplett, denn ich weiß nicht erst seit gestern, dass das Trockenwerden ein Entwicklungsschritt ist, den wir von außen nicht wirklich beschleunigen können. Man kann es nicht antrainieren und nicht üben, aber man kann es durch Erwartungen und Druck verlangsamen!

Schon lange interessiert sich unsere kleine-große Frieda für alle Bücher zum Thema Pipi, Aa, Töpfchen und Co, hat seit ziemlich langer Zeit ein schickes Töpfchen und mehrere Monate nun schon so einen feschen Treppen-Klositz. Das Interesse ist da, aber eben noch nicht durchgehend. Es gelingt unserem Mini-Menschen-Mädchen definitiv schon, ihre Ausscheidungen bewusst wahrzunehmen und möchte, wenn sie einen Haufen macht, meistens ganz ungestört an ihrem Puppenhaus spielen. Sie sagt dann aber noch nicht unbedingt Bescheid, wenn die Windel voll ist und verneint den Haufen in der Windel sogar manchmal auf unsere Nachfrage hin. Sie scheint es noch nicht gerade unangenehm zu finden. Beim Windeltausch dann muss sie unbedingt immer ihr Produkt ansehen und in den meisten Fällen möchte sie auch mal riechen. Manchmal erwähnt unsere Frieda uns gegenüber, dass gerade Pipi mache und ein anderes Mal kommt sie von ganz alleine auf die Idee auf die Toilette gehen zu wollen. An manchen Tagen findet sie das Pipimachen auf dem Klo so spannend, dass sie immer wieder auf den Treppen-Klositz hinaufklettert und sich schon über drei Tröpfchen Pipi im Klo freut. Dann aber spielt in unserem Alltag und ihrem Leben der Treppen-Klositz gute zwei Wochen gar keine Rolle. In keinem Augenblick üben oder trainieren wir mit ihr. Wir halten sie nicht einfach ab, wir erinnern sie noch nicht mal daran vielleicht auch mal auf die Toilette gehen zu können. Frieda kommt alleine auf die Idee und entscheidet sich aus freien Stück für oder eben gegen den Klogang. Es ist ein hin und her, ein auf und ab, ein rauf und runter, noch nichts Konstantes.

Insgesamt scheint aber weder unser kleiner Lieblingsmensch noch die Zeit wirklich reif für’s Trockenwerden zu sein. Das kann sich natürlich jederzeit und schnell ändern, aber für uns steht fest: Frieda bekommt von uns alle Zeit der Welt – auch beim Trockenwerden. Unser Windelabo läuft also weiter.

Erzählt gerne mal von euren Mini-Menschen. Wie geht ihr es an? Wie hat es bei euren Kindern geklappt? Von ganz alleine oder habt ihr etwas „nachgeholfen“?

1 Comment

  • Mein Sohn war damals auch etwas über 2,5 . Wir haben in den Sommerferien einfach die Windel ausgelassen und hatten daheim das Töpfchen immer in der Nähe stehen. Für unterwegs haben wir die Windelhöschen angezogen. Bis der Kindergarten los ging war er trocken und kurze Zeit später wollte er auch nachts lieber ohne Windel schlafen.

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