das babysitter-abenteuer geht los

Anfang Januar veröffentlichte ich hier auf unserem Blog meine ganz persönlichen Gedanken über das „Abenteuer Babysitter“ und stellte mir darin selbst die Frage, ob wir es tatsächlich schon wagen wollen und ob ich selbst schon bereit dazu bin. Die liebe Verwandtschaft haben wir ja leider überhaupt gar nicht in der Nähe und somit auch niemanden, der ab und zu mal Zeit mit unserem Mini-Menschen-Mädchen verbringen könnte. Seitdem sind nun fast 5 Monate vergangen, darüber nachgedacht haben wir immer mal wieder, unseren Aushang habe ich aber doch nie irgendwo aufgehängt. Warum? Keine Ahnung! Vielleicht war die Zeit doch noch nicht reif? Nun scheint sie es aber zu sein – endlich.

In einer Facebookgruppe für Babysitter-Inserate in und um Köln gab‘ es immer mal wieder Angebote von jungen Menschen, die gerade in einer Ausbildung stecken und nebenher ein paar Euros mit Babysitten verdienen wollen. Eben so wie wir früher im Studium. Bisher war aber noch niemand dabei, der mich auf Anhieb ansprach, denn natürlich stöbert man sofort in den freigegebenen Fotos auf dem Facebookprofil und nimmt die Leute etwas genauer unter die Lupe. Hier geht es ja nunmal um das Liebste, Schönste und Teuerste, das man hat – sein eigenes Mini-Menschen-Kind. Nunja, neulich dann poppte dort aber eine für mich sehr ansprechende Nachricht auf und ich nahm sofort Kontakt auf. Gestern Nachmittag hatten wir dann tatsächlich unsere Kennenlernen-Verabredung. Und, was soll ich euch sagen? Guido und ich sind echt richtig begeistert. Es scheint einfach perfekt zu sein und wir können uns für unsere Frieda keine nettere, einfühlsamere, abenteuerlustigere, kuscheligere, witzigere, ruhigere, naturverbundenere, tierfreundlichere und rundum bessere Babysitterin vorstellen. Trotzdem sich unser Mini-Menschen-Mädchen von ihrer besten, unausgeschlafensten und unausgeglichensten Seite gezeigt hat, kann sie es sich tatsächlich auch sehr gut mit uns vorstellen. Juhuuu! Und nun freuen wir uns schon auf nächste Woche, denn dann treffen wir sie wieder und wollen ein Stündchen miteinander spielen. Fakt ist nämlich, dass wir alle eine sehr langsame, aber dafür sichere „Babysitter-Eingewöhnung“ wollen. Uns, so oft es unsere Frieda braucht, noch gemeinsam treffen und uns dann ganz langsam immer mehr zurückziehen. Wir haben so ein gutes Gefühl. Ein Gefühl, dass das eine ganz langjährige, innige Babysitterschaft werden könnte. Ich bin total gespannt und voller Vorfreude darauf, wie es weitergeht und werde euch natürlich sehr gerne davon berichten.

Wer von euch hat nochmal einen Babysitter? Wie lief es denn da mit einer „Eingewöhnung“? Brauchten eure Mini-Menschen-Kinder eine längere Eingewöhnungszeit oder klappte das sofort?

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