mittagsschlaf adé

So schnell kann es gehen. Habe ich mich nicht erst letzte Woche in meinem Beitrag „unsere frieda ist nicht müde“ bei euch beklagt, dass ich bald nicht mehr kann? Dass ich auf dem Zahnfleisch gehe und dringend eine andere Lösung für uns hermüsse? TADAAA! We proudly present: Ein schlafendes Mini-Menschen-Mädchen round about 19 Uhr. Yieha! Wenn das kein Grund für eine Party ist. Bevor wir aber jetzt die Sektkorken knallen lassen (und unsere Frieda dann vielleicht doch wieder davon aufwacht, denn ich schreibe meine Blogbeiträge in der Regel abends), erzähle ich euch nun lieber, wie es nun doch zu dieser schnellen Wendung gekommen ist.

Am vergangenen Montag, einen Tag nach der Veröffentlichung meines Beitrags hier, habe ich mir doch noch ein weiteres Mal ein Herz gefasst und um ein kurzes Gespräch mit dem Erzieher in der KiTa gebeten. Nochmal habe ich unsere wirklich sehr anstrengenden Abende beschrieben, aber habe dabei natürlich auch sehr viel Verständnis für die personelle Situation in der U3-Gruppe aufgebracht. Und die ist übrigens keinesfalls geheuchelt. Als Lehrerin an einer Grundschule im gleichen Stadtteil von Köln weiß ich  zumindestens ungefähr, was genau ich an dieser Regelung vollkommen nachvollziehen kann. Es ist für mich selbstverständlich, dass die Pausen der Mitarbeiter in die Zeit gelegt werden, in der alle Kinder der Gruppe schlafen. Alles andere wären ja nunmal auch verschenkte Ressourcen, darüber brauchen wir also nicht reden. Dennoch haben wir nun im gegenseitigen Einvernehmen eine sehr schöne Lösung für uns gefunden und wir sind damit sehr glücklich.

Nun kommen wir unserer Gruppe an drei Tagen der Woche etwas entgegen und Guido holt unser Mini-Menschen-Mädchen eine halbe Stunde früher ab. Klar, er hat nun ein kleines bißchen mehr Stress, muss zügiger los und fährt nach Schulschluss nicht direkt nach Hause, sondern erstmal zur Kita, aber das nehmen wir natürlich sehr gerne für einen entspannteren Abend und ein gelasseneres Familienleben in Kauf. An den anderen beiden Tag, an denen wir es aus beruflichen Gründen beide keinesfalls schaffen sie früher abzuholen, jonglieren die Mitarbeiter in der Kita nun etwas. Dafür sind wir echt sehr dankbar!

Mittagsschlaf ade, scheiden tut in dem Fall gar nicht weh. Es ist optimal, wie es optimaler nicht laufen könnte. Unsere Frieda steht gegen 7 Uhr auf. Ich muss sie nicht mehr wecken und auch nicht aus dem Bett quälen, sondern sie wird sogar ganz von alleine wach. Sie ist ausgeschlafen und hat beste Laune. Abends müssen wir noch ein kleines bißchen unser Timing und den besten Zeitpunkt für den Beginn des Zubettgehen-Zeremoniells finden (Zähne putzen und Do dauert ja nunmal auch seine Zeit), damit unser Mini-Menschen-Mädchen auch wirklich noch vor 19 Uhr im Bettchen liegt. Wir lesen dann noch 1 oder 2 Conni-Geschichten vor und schwupp-di-wupp ist sie eingeschlafen. Ihre gesamte Erholungsphase legt Frieda nun tatsächlich in die 12 Stunden (meist ununterbrochenen) Schlafes in der Nacht. Mittags nimmt sie sich natürlich gerne mal eine Ruhepause im Bett bei gedimmten Licht und steht nach etwas Kuschel-Muckel-Zeit wieder voller Power auf.

Wir wünschen uns natürlich, dass es mit dem Mittagsschlaf endgültig vorbei ist und wir unseren perfekten Rhythmus jetzt – nach so kurzer Zeit – schon gefunden haben. An dieser Stelle danke ich euch nochmal für euer Feedback und für eure Anteilnahme zu meinem Beitrag von letzter Woche. Es ist einfach toll, wie ihr mitfühlt und mitfiebert, wie ihr eure eigenen Erfahrungen mit mir und anderen Lesern teilt. DANKE dafür!

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