ein tag im givskudzoo

ANZEIGE Erst stand der GIVSKUDZOO gar nicht auf unserer Liste der Ausflugsziele während unseres Dänemarkurlaubs. Zum Glück sind wir dann hingefahren, denn dieses Zootopia ist einfach der helle Wahnsinn und hat uns in jedem kleinsten Detail begeistert.

Zoo, Autosafari und Dino-Park

Eine Autosafari. Wirklich. Und ich war aufgeregt und hibbelig wie ein kleines Kind. Mit meinen Eltern hatte ich diesen Zoo vor rund 30 Jahren einmal besucht, aber ich kann mich überhaupt nicht mehr daran erinnern. Damit ich mich nicht zu lang gedulden musste, legten wir sofort den Audio-Guido in unseren CD-Player und tuckerten los. Natürlich durfte unsere Frieda während der Fahrt vorne auf dem Beifahrersitz auf meinem Schoß sitzen. Man fährt dort ja ohnehin nur Schritttempo (oder sogar noch langsamer) und außerdem hätte sie sonst ja auch gar nichts von all’ den Tieren sehen können. Wir sahen Kamele und  Elefanten und aus dem Lautsprechern dröhnten nicht nur die entsprechenden tierischen Geräusche, sondern auch unzählige Informationen zu diesen Tieren. Schon erreichten wir aber den Parkplatz 1, wurden von der netten Stimme unseres Safari-Führers aufgefordert zu parken und statteten den Elefanten einen persönlichen Besuch zu Fuß ab. Die drei waren echt nette Gesellen und viel näher für uns als die im Kölner Zoo. An Elefanten fasziniert mich immer total, dass sie wie menschliche Gesichter total unterschiedlich aussehen. Wisst ihr, was ich meine? Sonst sehen Tiere einer Art oft eben aus, wie Tiere einer Art. Manchmal ist die Farbgebung anders und natürlich sind sie unterschiedlich schwer oder groß, aber Elefanten… Die sehen alle sehr individuell aus und haben ganz eigene, persönliche Blicke und Gesten. Einer machte sogar richtig Gaudi und warf sich immer wieder Heu über den Kopf. Unsere Frieda erzählt noch Tage nach unserem Besuch davon. Eines unserer absoluten Highlights war das Wolfsrudel, das man in ihrem Gehege an unterschiedlichen Stationen beobachten konnte. Wölfe haben mich irgendwie ja schon immer begeistert. Ihre Art zu laufen, die wahnsinnige Körpersprache und das Leben in einem Rudel. Die Tiere sahen dann so wunderschön, grazil und wild zugleich aus und man hat das Bedürfnis mit ihnen wie mit unseren Haushunden in Kontakt zu treten. Völlig verrückt. In diesem Rudel leben erwachsene Tiere und die Jungwölfe, die im Mai geboren waren, tollten noch sehr verspielt durch ihren Wald. Wir hätten stundenlang dort sitzen können.

2. Etappe durch die Savannen

Dann sollte aber unsere Auto-Safari weitergehen. Der Weg unserer zweiten Etappe führte uns durch die Savannen Südamerikas, Nordamerikas und Afrikas. Dort warteten also zunächst Lamas, Emus und Bisons auf uns. Letztere waren wieder so unglaublich nah und Frieda entdeckte auch hier sofort das Jungtier. Tiermütter und ihre Jungen sind sowieso gerade ihr großes Thema. Beeindruckend war für mich die Fahrt zu den Zebras und Giraffen. Diese waren allerdings recht weit entfernt, so dass sie nur schwer zu fotografieren waren. Die Wege durch den Safari-Zoo sind übrigens so breit, dass man gut und gerne auch mal für längere Zeit mit dem Auto auch stehenbleiben und die wilden Tiere beobachten kann. Andere Autos können dann einfach überholen, gar kein Problem. Manchmal erzählt der Audio-Guido sowieso noch so interessante Sachen, dass man etwas halten muss, wenn man alles über diese Tierarten hören und erfahren möchte. Guido und ich habe Einiges gehört, was wir noch nicht wussten. Für unsere Frieda war es mit ihren 2 1/2 Jahren manchmal etwas zu anstrengend der Stimme zu lauschen, klar. Sobald aber im Gehege irgendwas spannendes passierte oder sich die Tiere in Bewegung setzten, war auch sie wieder Feuer und Flamme.

Am Parkplatz 2 haben wir eine lange Pause eingelegt, denn der neu angelegte Abenteuer Spielplatz ist einfach ein echter Hammer für größere und kleine Min-Menschen-Kinder. Hier gibt es wirklich alles, was das Kinder-Spielplatz-Herz höher schlagen lässt. Schaukeln, Rutschen, Wipptiere, viel zum Balancieren, Spielen, Hängen, Turnen, Springen und Klettern. Im Anschluss an den Spielspaß pochte dann aber mein Mama-Herz ganz doll, als wir im Affengehege das klitzekleine Affenbaby anschauten. Meine Güte, wie niedlich. Zu den Gorillas kamen wir dann pünktlich zur Fütterung. Wie imposant so ein Silberrücken ist, unglaublich. Bei den Gorillas mussten wir dann unsere Tour schnell unterbrechen, denn Guido und Frieda sind in einem Abenteuerpfad beim Balancieren in einen kleinen Tümpel gefallen. Das war echt für alle Beteiligten schrecklich. Unser Mini-Menschen-Mädchen war nicht nur von der Hüfte abwärts klatschnass, sondern weinte natürlich auch bitterlich. Erst am Auto beruhigte sie sich und zum Glück hatte ich  für sie genug Wechselklamotten dabei, so dass wir unsere Zoo-Safari nicht komplett abbrechen mussten. Guido latschte allerdings fortan mit Wasser in den Schuhen durch den Zoo… Nach einer kurzen Erholungspause setzten wir dann aber unsere Auto-Safari fort, denn es sollte ja noch zu den Nashörnern, anschließend zu den Löwen und vor allem auch in den Dino-Park gehen. Unglaublich beeindruckend für mich war die Sicherheitsschleuse des Löwengeheges. Klar, wir haben es hier mit echten, gefährlichen Wildtieren zu tun. Auch, wenn sie da so harmlos in der Sonne lagen und schliefen. Mehr passierte dort nämlich im Moment nicht. Interessant fanden wir aber, dass den Löwen im GIVSKUDZOO ganze oder höchstens halbierte Pferde gefüttert werden. Das Fleisch müssen sie sich selbst herunterreißen, damit die Krallen, die Kaumuskulatur und der ganze Rest so beansprucht wird, wie es die Natur vorsieht. Das ertönte jedenfalls aus unseren Lautsprechern im Auto. Wenn man von den Gehegen bei einer Durchfahrt nicht genug hat, kann man übrigens, wenn man will, mehrmals durch die Gehege fahren und sich die Tiere immer wieder aus nächster Nähe anschauen. Finde ich toll!

In einem Land vor unserer Zeit

Zuletzt machten wir uns dann zu Fuß durch den Dino-Park. Juhuuu, lebensgroße Dinosaurier. Alle, die man so kennt und mag. Der ganze Bereich ist unglaublich toll aufgemacht. Hohe Zäune, überall „Hochspannungswarnschilder“ und die Dinos in sehr naturnahen und sehr realistischen, natürlichen Bereichen. Mal mit, mal ohne Zäune, mal mit Jungtieren oder ohne. Ein großer Pflanzenfresser zum Beispiel war so in Szene gesetzt, dass es aussah als hätte er einen Baum umgepflügt. Das war sehr beeindruckend und unsere Frieda zückte sofort ihre eigene Kamera, um das alles aufzunehmen. Die Dinosauerier, die sich etwas bewegten und dabei gruselige Geräusche machten, waren unserem Mini-Menschen-Mädchen allerdings nicht so geheuer, auf ein paar andere „Little Foots“ wollte sie dann sogar draufklettern. Ich kann irgendwie gar nicht so richtig in Worte fassen, wie gefesselt von all’ den Dinos und dem tollen Arrangement ich war. Alles war bis ins kleinste Detail perfekt. So einen Dinopark würde ich mir in unserer Nähe wünsche, denn so viel wissenswerten Input kann man kaum in einem Besuch aufnehmen. Absolute Spitzenklasse.

Es gibt auch zusätzliche Events, das Füttern der Kamele oder der Nashörner, Stockbrot backen, Dino-Ausgrabungen, Goldsuche, einen Streichelzoo und noch vieles mehr. Mit Online-Tickets kann man sogar ganz früh morgens die Tiere wecken. Falls ihr auch einmal in Dänemark zu Gast seid, dann plant euch echt einen Tag für diesen unglaublich tollen und beeindruckenden Zoo ein. Er ist wirklich eine Reise wert. Wir versprechen euch nicht zu viel und empfehlen euch mit dem folgenden Film unbedingt, die Safari einmal selbst zu machen. Von und 5 Sterne *****. Schaut mal rein uns sagt uns, wie ihr es findet. Wir freuen uns.

[An diesem Tag hatten wir freien Eintritt in den GivskudZoo.]

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