überleben in der autonomiephase

BUCHREZENSION Schließt doch mal kurz eure Augen und stellt euch einen wunderschönen Sonntagsausflug zu einem Ponyhof vor. Die Sonne scheint, die Pferde grasen gemütlich auf der Weide und das Leben ist entspannt. Ihr streichelt ein paar der Zossen, haltet ihnen ein leckeres Möhrchen hin und macht vielleicht sogar noch einen schönen Ausritt in den nahegelegenen Wald. Ihr seid im Hier und Jetzt, vergesst Chaos und Ärger, den Stress von Arbeit und Alltag. Eine heile Welt, ganz ohne Mühsal, Probleme und Konflikte. Wie schön. Wenn ich euch jetzt sage, dass die sogenannte Trotzphase unserer kleinen Mini-Menschen-Kinder definitiv kein Ponyhof ist, ist das für die meisten von euch keine Neuigkeit. Ganz neu ist aber dafür der Survival-Guide „Die Trotzphase ist kein Ponyhof“ von Christina Tropper und ihrem Mann Alexander Smutni-Tropper und den möchte ich euch heute näher vorstellen. Am Ende kann auch einer von euch dieses schöne Buch gewinnen.

Der Eltern Survival-Guide

Habt ihr etwa auch einen Mini-Menschen zu Hause, der gerade mitten in der Autonomiephase steckt und viele Dinge des Lebens selbst entscheiden und tun möchte. Dinge, die entweder per se gar nicht gehen, vielleicht noch zu schwer oder genau jetzt echt unmöglich sind. Oder sie kollidieren gerade einfach mit der Tagesplanung, dem Arzttermin oder der Bahn, mit der ihr pünktlich zur Arbeit fahren müsst. Ihr kennt Wutanfälle und dicke Krokodilstränen sehr gut und manchmal wollt ihr nur noch die Brocken hinwerfen und auf eine einsame Insel. Super, dann geht es uns allen (mehr oder weniger) ähnlich. Klar, alle Mini-Menschen-Kinder sind unterschiedlich und bei den einen sind die Wutanfälle seltener, schwächer oder kürzer als bei anderen. Guido und ich haben jetzt keinen direkten Vergleich, wir finden aber, dass unsere Frieda recht selten Wutanfälle bekommt. Das mag viel mit ihrem Wesen zu tun haben, aber sicherlich auch damit, dass wir in allen Lebenslagen sehr kompromissbereit sind, ihr nicht immer gleich ein „Nein“ entgegendonnern und ihr ziemlich viele Möglichkeiten bieten, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Für meine ganz persönlichen Kritiker unter den Lesern: Das ist übrigens ganz und gar nicht antiautoritär, sondern sehr beziehungsorientiert.

Trotzdem sind Gefühle wie Wut und Traurigkeit wichtig und richtig. Mini-Menschen-Kinder müssen nunmal auch negative Gefühle durchleben und daran wachsen und eben das gelingt nur mit Erwachsenen, die diese Emotionen auch ernst nehmen und angemessen begleiten. Für den Fall der Fälle, dass sich dein Mini-Menschen-Kind mal wieder auf den Supermarktboden wirft, das Zähneputzen verweigert, Haarewaschen boykottiert oder im Schneesturm in Schlafanzug und Sandalen rausgehen möchte, haben Christina und Alexander ihr gesammeltes Trotzwissen aufgeschrieben. Das Buch ist echt eine Bereicherung für das Bücherregal, super leicht zu lesen und zu verstehen, dabei fundiert und voller kleiner Tipps für den Alltag. Echt jetzt. Es sind Tipps aus der Lebenspraxis und alle sind sofort umzusetzen. Zusätzlich wird natürlich auch noch schön erklärt, warum Mini-Menschen-Kinder im Kleinkindalter gar nicht anders können als Wutanfälle zu durchleben. Das hilft uns Eltern auch nochmal mehr uns in die Lage unseres Nachwuchses hineinzuversetzen. Das gesamte Buch ist zudem voller witziger Erfahrungsberichte, denn ohne Witz und Humor (natürlich neben ganz viel Liebe, Verständnis, Geduld und Gelassenheit), würden wir die Autonomiephase unserer Kinder wohl kaum überleben. Da ich selbst schon sehr viele Bücher zum Thema gelesen und unserer Frieda schon seit fast 3 Jahren sehr bedürfnis- und beziehungsorientiert auf Augenhöhe begegne, finde ich mich in  „Die Trotzphase ist kein Ponyhof“ an zahlreichen Stellen wieder und kann beim Lesen ständig kräftig nicken.

Der Survival-Guide für Eltern mit Kleinkindern ist im Trias-Verlag erschienen und kostet rund 15,- Euro. Es ist für alle Eltern total lesenswert, die sich gerne ernsthaft in die Autonomiephase ihres Mini-Menschen-Kindes einlesen, sich aber keine schwere Kost zu Gemüte führen wollen. Christina ist Zwillingsmama und bloggt auf: www.einerschreitimmer.de Auch hier unbedingt einmal reinklicken.

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Mitmachen kannst du bis zum 14.09.2017 (24 Uhr). Die/der glückliche Gewinner/innen wird am Ende unter allen Teilnehmer/innen per Zufallsprinzip gelost und anschließend auf Facebook bekannt gegeben.

[Die Bücher wurden uns vom TRIAS-Verlag zur Verfügung gestellt.]

1 Comment

  • unsere lütte ist noch zu klein, aber meine nichte (2,5 jh ) möchte auf gar keinen fall das anziehen was man rausgelegt hat. sie wühlt selber im schrank und sucht sich die sachen aus und nur die werden angezogen, egal was es ist. außerdem trägt sie die schuhe zur zeit am liebsten falsch herum und da kommt es auch schon vor das sandalen ihrer meinung nach zum regen passen 😀 ich würde mich über das buch freuen. lg

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