adventskalender-bashing

AdventskalenderALLTAGSGESCHICHTE Es geht wieder los. Auf allen Kanälen werden Ideen für die unterschiedlichsten Adventskalender vorgestellt. Basteltipps werden genauso gern gelesen, wie schöne Vorschläge für den Inhalt. Jungs oder Mädels, Kleinkind oder Teenie. Man findet so wundervolle, kreative Möglichkeiten, die man (genügend Zeit und Lust mal vorausgesetzt) für sein eigenes Mini-Menschen-Kind „zaubern“ könnte. Ich finde das toll. Ich bin auch so eine Bastelmutti, die schon frühzeitig damit beginnt, den Adventskalender selbstzugestalten und natürlich auch die kleinen Geschenkchen zusammen zu sammeln. Im letzten Jahr habe ich in stundenlanger Arbeit eine ganze Adventskalender-Stadt erleuchten lassen. Wundevoll! Ich freue mich schon sehr darauf, sie in diesem Jahr wieder aufzustellen. Während ich das hier so tippe, liegen bei uns auch schon die ersten Adventskalenderinhalte bereit und natürlich habe ich mir Gedanken über die Präsente für den Countdown bis zum Heiligen Abend gemacht.

good mum oder bad mum?

AdventskalenderGleichzeitig mit den ersten Adventskalender-Ideen auf den Familienblogs kommt aber auch das Adventskalender-Bashing. Wer diesen Begriff noch nicht kennt: Bashing bedeutet so viel wie eine Prügelei. Mamas prügeln sich. Es ist viel mehr als nur eine Meinungsabfrage unter den Bloglesern, sondern es wird bewertet, abgewertet, geurteilt und auch verurteilt. Unterschiedliche Ansichten und Vorgehensweisen können mal wieder nicht nebeneinander stehengelassen werden. Nein! Es wird gewettert und gezetert. Schade! Da fallen Begriffe wie: Konsumzwang, Verwöhnen, NoGo, zu teuer, Terror und Horror. Schokolade und Süßigkeiten sind genug oder zu wenig oder ohnehin zu süß. Für die Kinder sei es nicht förderlich, wenn die Geschenke aus dem Adventskalender zu kostenintensiv seien. So wie zu Ostern oder zur Einschulung des Geschwisterkinds oder von der Zahnfee oder oder oder. Ich kann darüber mal wieder nur Schmunzeln. Können wir nicht jeden so nehmen, wie er ist? Können nicht die Eltern, die gerne hochwertiges und hochpreisiges Spielzeug kaufen und damit den Kalender ihres Kindes bestücken, dieses Spielzeug kaufen? Sind sie deshalb direkt schlechte Eltern, die ihre Kinder verziehen? Lernen diese Kinder aus diesem Grund weniger als andere ihr Hab und Gut wert zu schätzen und umsichtig damit umzugehen? Kann Adventskalenderes nicht einfach jeder machen, wie er mag? Wir finden: Toleranz fängt schon beim Adventskalender an! Leben und leben lassen. 

Wir füllen Friedas Adventskalender jedenfalls wieder mit allerlei kleinen Überraschungen und für sie nützlichen Spielsachen. Tatsächlich sind diese ganzen Sachen unterm Strich dann nicht gerade günstig, aber uns ist es wichtig, dass es sinnvolle, hochwertige Spielzeuge sind, für die wir gerne mal einen Euro mehr ausgeben. In diesem Jahr bekommt unser Mini-Menschen-Mädchen einen Kaufladen zum 3. Geburtstag. Den wünscht sie sich soooo sehr. Natürlich wird also der Adventskalender mit zahlreichen Kaufladen-Accessoires aus Holz, aber auch vielen anderen niedlichen Dingen bestückt. Zusätzlich zu dem (zugegeben) recht teuren Holz-Kaufladen-Zubehör gibt es bei uns zum Beispiel wieder Haarspangen, eine neue Zahnbürste, ein Hörspiel, ein kleines Bügelperlen-Set, Pixi-Bücher, ein Malbuch, Glitzer-Gel-Stifte, ein kleines HABA-Spiel, magnetische Zahlen, zu Nikolaus das TipToi-Buch mit den Weihnachtsliedern und ab und zu natürlich auch mal was Süßes.

Schöne Adventskalenderideen haben wir bislang bei mini-menschlein.de und siebenkilopaket.de gefunden. Schaut doch dort mal rein. Wer noch einen schönen Link hat, immer her damit!

Wie sieht der Adventskalender eurer Mini-Menschern-Kinder denn bei euch aus? Selbstgebastelt oder gekauft? Süßes oder Spielzeug? Ich freue mich ganz besonders über eure sehr persönlichen Ansichten und hoffe, dass ihr die Eltern, die es anders sehen oder machen, nicht direkt bewertet. Jeder so, wie er kann und mag. In diesem Sinne schließe ich meinen heutigen Blogbeitrag mit den berühmt-berüchtigten Worten der lieben Frida von 2KindChaos. Love & Peace!

1 Comment

  • Ich freue mich immer über deine Blogbeiträge und sie bereichern unser Familienleben. Mein Sohn ist etwa ein Jahr jünger als Frieda. Erst gestern habe ich ihm seinen Bagger auf dem Spielplatz zurück erkämpft- so viel zu nicht alles muss geteilt werden
    Bei mir herrscht jedes Jahr Adventskalenderwerkstatt. Meine Großeltern, meine Mutter, mein Patenkind, meine Schwester, mein Mann, alle bekommen einen. Doch mit Sohn habe ich mir schon letztes Jahr die Idee einer Freundin abgeschaut: einen Familienadventskalender. So bekommt der kleine Mann alle zwei Tage etwas und an den anderen Tagen im Wechsel Mama und Papa. Für dieses Jahr überlege ich allerdings stattdessen oder dazu einen Bilderkalender zu gestalten. Er liebt seit kurzem den Sandmann und ich würde einen Kalender mit Sandmann- und Weihnachtsbildchen basteln, die er jeden Tag aufklappen kann. An Nikolaus und Adventssonntagen gibt es eine Sandmann-Winter-CD, eine Fuchs und Frau Elster Kassette, ein entsprechendes Plüschtier, ein Sandmannpixi. Mal schauen wie er’s findet.

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