gu-ratgeber zur autonomiephase

REZENSION Die Autonomiephase ist für viele Eltern eine der schwierigsten und turbulentesten Phasen in der Entwicklung von Mini-Menschen-Kindern. Wer sich da nicht ausschließlich auf sein Bauchgefühl verlassen, die ausgedienten Erziehungsmuster von früher hinter sich lassen und diese wichtige Lebens- und Entwicklungsphase ernsthaft verstehen möchte, der greift wahrscheinlich zu tollen Büchern. So wie ich. Ich liebe es einfach mich selbst zu reflektieren, mich weiterzuentwickeln, immer Neues zu erfahren und zu lernen. Eins dieser tollen, neuen Bücher ist „Ich! Will! Aber! Nicht!“ von Susanne Mierau aus dem GU-Verlag. Ich mag es sehr. Es ist ein leichtverständlicher Ratgeber mit vielen Ideen und Lösungsvorschlägen für den Familienalltag. Bei uns kann einer von euch ein Exemplar gewinnen.

ALLTAG ist  eine HERAUSFORDERUNG

Eltern von Mini-Menschen-Kinder in der Autonomiephase kennen es nur zu gut. Früher oder später wollen unsere kleinen Lieblingsmenschen viele Entscheidungen des Alltags selbst treffen. Ihr eigener Wille entwickelt sich und der bringt meistens auch Wutanfälle mit sich. Wutanfälle, die für uns Erwachsene manchmal aus heiterem Himmel kommen und nicht nachzuvollziehen sind. Wutanfälle, die uns aus unserem Takt und unserem Terminplan schleudern. Gerade  Eltern, die den Spagat der Vereinbarkeit von Familie und Beruf tagtäglich meistern, können wohl ein Lied davon singen. Susanne Mierau, die mit ihrem Blog „Geborgen Wachsen“ für sehr bedürfnisorientierte, liebe- und verständnisvolle Begegnungen auf Augenhöhe steht, rät zum Hinsehen, Verstehen und Annehmen. „Das Kind spielt kein Machtspiel, sondern fordert die Erfüllung grundlegender Bedürfnisse ein. Wenn Eltern das erkennen, hilft es ihnen, so manche schwierige Situation zu meistern.“ Um diese, für unsere Mini-Menschen-Kinder so wichtige Entwicklungsphase verstehen zu können, beginnt das Buch „Ich! Will! Aber! Nicht!“ mit einer Einführung in theoretische und biologischen Hintergründe des kindlichen Verhaltens während der Autonomiephase. So erfährt der Leser, dass die Entwicklung der Selbstständigkeit unserer Kleinkinder ein evolutionäres Erbe aus der Steinzeit ist und der Drang sich selbst zu versorgen einst ihr Überleben gesichert hat. Klar, dass sie so vehement dafür einstehen. Haben wir Eltern das erstmal verstanden, geht es auch noch um uns und unsere Last der eigenen Vergangenheit.

herausforderungen meistern

Im praktischen Teil des Buches geht es dann um konkrete Tipps zum  gelassenen Umgang mit den Dauerbrenner-Themen: Aufräumen, Einkaufen, Essen, Zähneputzen, Ein- und Durchschlafen, Sauberwerden und auch um Streit zwischen den Geschwisterkindern. Hier findest du nicht nur einen sehr informativen Teil, sondern auch farblich abgehoben, eine Survival-Liste mit Ideen zu den einzelnen Themenbereichen. So kannst du sie bei Bedarf auch immer nochmal gezielt nachschlagen und erneut nachlesen. Für uns ein Ratgeber, der in jedes elterliche Bücherregal gehört. Wer es jetzt nicht bei uns gewinnt, der sollte sich Ich! Will! Aber! Nicht! von Susanne Mierau für rund 17,- Euro zulegen.

DU MÖCHTEST Das exemplar GEWINNEN?

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Mitmachen kannst du bis zum 29.10.2017 (24 Uhr). Die/der glückliche Gewinner/innen wird am Ende unter allen Teilnehmer/innen per Zufallsprinzip gelost und anschließend auf Facebook bekannt gegeben und/oder per Email von mir kontaktiert. Facebook steht in keinem Zusammenhang mit unserer Verlosung.

[Die Bücher wurden uns vom GU-Verlag zur Verfügung gestellt.]

5 Comments

  • Ich würde das Buch gerne gewinnen, da sich 2 von meinen 3 Kindern gerade in so einer Phase befinden und ich wirklich erfreut über Tipps und Ratschläge wäre.

    Die Tipps zum gelassenen Umgang in si einer Situation interessieren mich sehr.

    Vielen herzlichen Dank für die Verlosung und einen schönen Sonntag
    Gerne geteilt auf Facebook

  • Das Buch interessiert mich sehr. Gerade beim Einkaufen oder bei Streit mit Geschwistern, Freunden und Cousinen verzweifle ich manchmal. Da wäre es sehr interessant, sich das Buch mal durchzulesen und mal andere Lösungsmöglichkeiten zu sehen.

  • Hallo frieda,

    unsere Tochter befindet sich mit ihren 13 Monaten auch gerade in den ersten Zügen Ihrer Autonomiephase. Wer hätte gedacht, dass es so früh damit losgeht? ich nicht? Mich interessiert das Buch aber nicht nur deshalb, sondern weil dort auch auf die biologischen Ursachen eingegangen wird. Mir hilft es immer zu wissen, wieso etwas so ist um dann damit besser umgehen zu können. Gerade weil es mein erstes Kind ist, ist das ganze auch neu für mich und ich bin für jeden Rat dankbar. Den Gräfe und Unzer Verlag finde ich schon lange gut, wir haben hier einige Ratgeber im Buchregal stehen.

    Liebe Grüße
    Mary

  • Ich habe noch kein Buch von Susanne Mierau gelesen, habe aber schon viel Gutes von ihr gehört. Und da uns demnächst wieder die Autonomiephase begegnet, wäre es gut, sich mit Wissen dazu vorzubereiten

  • Meine Kleine hat auch ab und an ihre „Wutzeit“ – in der sie nicht ansprechbar ist – aber hinterher braucht sie ihre Kuscheleinheit. Das Buch hört sich interessant an und ich würde gerne schauen was ich daraus für uns mitnehmen kann

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